

Unter einem Zelt e.V.
Das Dialogzelt kommt!
Vom 30. August bis 4. September 2026
findet Ihr uns am Geburtsort der Deutschen Demokratie –
direkt neben der Paulskirche in Frankfurt!
Unser Marokkanisches Königszelt und unsere Open-Air-Bühne werden nicht zu übersehen sein.
Unter dem Motto „Geschichten unter einem Zelt“ wollen wir mit Euch diskutieren.
Wir fragen danach, wie sehr sich Religionen und Kulturen voneinander unterscheiden und ob wir am Ende doch mehr gemeinsam haben, als es auf den ersten Blick scheint, was können wir von Frankfurts bekanntestem Sohn Johann Wolfgang von Goethe in Sachen Islam lernen und wie erkennt man, ob ein Narrativ richtig oder falsch ist? Außerdem wollen gerne mehr von Euch über Eure Beziehung zu Frankfurt hören, welche guten und schlechten Erinnerungen verbindet Ihr mit unserer Stadt, was macht sie für Euch zu einer besonderen Stadt, wo wird sie für Euch zur Heimat? Wir laden Euch in unser Geschichten-Kiosk ein, um uns dort Eure ganz persönliche Frankfurt-Geschichte zu erzählen, die wir in einem Film festhalten wollen.
Das vollständige Programm für das Dialogzelt 2026 wird auf dieser Website im Laufe der nächsten Wochen nach und nach aktualisiert werden.
Auf Wiedersehen im Zelt!

Unter einem Zelt e.V. in Kooperation mit: Evangelische Kirche Frankfurt und Offenbach, Katholische Stadtkirche Frankfurt, Rat der Religionen Frankfurt, Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen Frankfurt, Internationaler Konvent Rhein-Main, Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Frankfurt, Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Hessen, Zentrum Ökumene der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau und Kurhessen Waldeck, Bosniakisches Kulturzentrum Frankfurt, Koordinierungsrat Arabischer Moscheegemeinden Frankfurt, Koordinierungsrat Türkischer Gemeinden Frankfurt, Ahmadiyya-Muslim-Jamaat-Gemeinde Frankfurt, Beyond. European Network for Religious Progressives, International Association for Religious Freedom, MTO Sufi-Verein Frankfurt, Christlich-Islamischer Arbeitskreis Hausen-Rödelheim, Arbeitskreis Religionen in Frankfurt, Tibethaus Deutschland und Freireligiöse Gemeinde Offenbach
Gemeinsam Trauern - Das Schweigen Durchbrechen! 30 Jahre nach Srebrenica
Unter einem Zelt veranstaltete am 5.10.2025 zusammen mit dem Bosniakischen Kulturverein Frankfurt, der GCJZ Frankfurt, dem Evangelischen Stadtdekanat Frankfurt und Offenbach und der Bildungsstätte Anne Frank eine besondere Gedenkveranstaltung. Die Anwesenden teilten die Trauer der Zeitzeug:innen und diskutierten mit Fachleuten. Am Ende wurden 30 Rosen für Gerechtigkeit und Frieden in einem Film auf Weltreise geschickt.
Wir danken:
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Oberbürgermeister Mike Josef für die Schirmherrschaft!
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Dem Amt für Multikulturelle Angelegenheiten der Stadt Frankfurt, der Stiftung Weißt du, wer ich bin; der Evangelischen Kirche Frankfurt und Offenbach und der GCJZ Frankfurt für ihre finanzielle Unterstützung.
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Dem Bosnischen Fernsehsender Hayat, dass er uns Film- und Tonmaterial für die Herstellung des Videofilms zur Verfügung gestellt hat.
Kinder gestalten die Welt
YouTube-Angebote aus den letzten Projekten
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Worksshops
Die Würde des Menschen ist unantastbar – eine Sufi-Perspektive
Nach Artikel 1 GG ist die Würde des Menschen unantastbar. Wir beleuchten dies aus der Sicht des Sufismus.
Die Lehren des Sufismus besagen, dass jeder Mensch unabhängig von seiner Herkunft, seinem Geschlecht und seinem sozialen Hintergrund denselben Wert hat, weil ihm die gleiche göttliche Essenz innewohnt. Wenn der Mensch seinen eigenen Wert erkannt hat, kann er mit seinen Mitmenschen wertschätzend und friedvoll umgehen, da er diesen Wert auch in dem anderen sieht. Der Sufismus ist praxisorientiert, daher möchten wir gemeinsam die Tamarkoz-Methode üben. Tamarkoz ist eine Sufi-Meditation, die sich aus achtsamen Bewegungen, Konzentrations- und Entspannungsübungen zusammensetzt, bei der jede/r alters- und fitnessunabhängig teilnehmen kann. Heute üben wir im Sitzen. Jeder kann mitmachen.
Referentin: Olivia Wehde, tbd.
Veranstalter: MTO Shahmaghsoudi KdöR, Schule des Islamischen Sufismus
Podcast:
https://www.youtube.com/watch?v=VdPaPnWsevk
Wege zum Frieden – Gibt es den gerechten Krieg?
Das Grundgesetz ermöglicht die Kriegsdienstverweigerung. Dieses Recht verdankt sich der Erfahrung des II. Weltkrieges. An der Schwelle zu einem Paradigmenwechsel müssen sich aus der Kriegsrhethorik geborene Debatten über einen gerechten Krieg genauso hinterfragen lassen, wie Friedensforderungen um jeden Preis. Gibt es andere Wege zum Frieden als die gewalttätige Auseinandersetzung?
Referent: Nicole Lauterwald, gewaltfrei grün e.V.; Nura Frömel, Vorsitzende des Rates der Religionen Frankfurt; Dr. Thomas Wagner, Studienleiter Arbeit und Soziales in der Einen Welt in der Katholischen Akademie Rabanus Maurus; Moderation: Susanna Faust-Kallenberg, Pfarrerin für Interreligiösen Dialog Evangelische Kirche Frankfurt und Offenbach;
Veranstalter: Unter einem Zelt e.V.
Podcast:
https://www.youtube.com/watch?v=68t-f1ofC4w
Welche Lehre zieht das GG aus dem Nationalsozialismus und
wo ist es heute wieder bedroht?
Referent: Dr. Abraham de Wolf, Rechtsanwalt, Autor und Sprecher des Arbeitskreises jüdischer Sozialdemokrat:innen; Moderation: Roberto Fabian, Vorstandsmitglied GCJZ Frankfurt
Veranstalter: Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Frankfurt
Podcast:
https://www.youtube.com/watch?v=h_FK4ZneUJ4
Fluchtgeschichte(n) - Asylrecht ein Menschrecht!
Veranstalter: Evangelisches Stadtdekanat Frankfurt und Offenbach mit: Holger Wilhelm, Pfarrer, Evangelische Lydiagemeinde Frankfurt; Hilda Ceric, Bosniakisches Kulturzentrum Frankfurt, Erhard Brunn, Interkultureller Berater, Susanna Faust Kallenberg, Pfarrerin für Interreligiösen Dialog, Evangelische Kirche Frankfurt und Offenbach
Podcast:
https://www.youtube.com/watch?v=AEPBAx2r4dk
Religionsfreiheit im Grundgesetz: Ist Religion (nur) Privatsache?
Die Ansicht, Religion sei Privatsache, ist in Deutschland wie auch in anderen europäischen Ländern weit verbreitet. Über die im Grundgesetz verankerte Religionsfreiheit wird erst dann gestritten, wenn es um die sichtbar gelebte Religion geht. Der weltanschaulich neutrale Staat beurteilt keine Bekenntnisse und darf sich nicht mit einer bestimmten Religion oder Weltanschauung identifizieren. Was unterscheidet diese Überzeugung von einem laizistischen Staatsverständnis?
Und: Jede religiöse und weltanschauliche Haltung eine persönliche Angelegenheit. Inwiefern sollten dann religiöse Überzeugungen noch Platz im öffentlichen Raum haben?
Im Gespräch sind:
Pfarrer Dr. Andreas Goetze, Referent für den interreligiösen Dialog, Schwerpunkt Islam, Zentrum Ökumene der EKHN/EKKW; Abdassamed El Yazidi, Generalsekretär des Zentralrates der Muslime in Deutschland (ZMD); Rabbiner Nils Ederberg Berlin/Hamburg; Moderation: Dr. Dr. Peter Noss, Referent für den interreligiösen Dialog, Schwerpunkt Judentum, Zentrum Ökumene EKHN/EKKW
Veranstalter: Zentrum Ökumene der EKHN und EKKW
Podcast
https://www.youtube.com/watch?v=zHN5UagaQ7s
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Interreligiöse und interkulturelle Musikangebote
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Wo jüdische und islamische Kulturen einander begegnen! Ein Musikworkshop mit Daniel Kempin, Chasan Egalitärer Minjan, Jüdische Gemeinde Frankfurt und Mehmet Ungan, Orientalische Musikakademie Mannheim https://www.youtube.com/watch?v=KwdcPZMLQjE&t=957s
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Christliche Musik aus aller Welt: Frankfurter Chöre aus Internationalen Gemeinden singen https://www.youtube.com/watch?v=v_wlr24W2D
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Irith Gabriely und Band - Queen of Klezmer https://www.youtube.com/watch?v=HScGOE_wko8 ab Minute 7:20
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Klangbrücken zwischen den Kulturen; Schiris Partowi – Gesang und Konzept; Peter Ehm, Bassklarinette u.a.; Murat Cakmasz, Ney; Matthias Kurt, Gitarre und Oud; Konstantin Wienströer, Kontrabass; Fethi Ak, Perkussion. https://www.youtube.com/watch?v=LK3LO5OXo7c
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Muaz Borogovac / Saz / tradizionelle bosnische Musik, Sevdalinka https://www.youtube.com/watch?v=6MCIVSAC6c0
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Interreligiöses Konzert Bosnischer Mädchenchor, Bosniakisches Kulturzentrum Frankfurt; Heike Matthiesen, Gitarre – Werke von Komponistinnen aus ihrer neuen CD https://heikematthiesen.com; JJ-Duo – João Gomes – Joey Becker Duo Karibische Grooves, Lateinamerikanische Lebensfreude PDF https://www.joey-becker.de/jj-duo/
Joey Becker - E-Bass, João Gomes - Saxophon, Querflöte; Chasan Daniel Kempin, Gitarre-Gesang https://www.daniel-kempin.de; MTO Sufi Ensemble »Zendeh Delan« (auf Deutsch »Erwachte Herzen«) Die Mitglieder sind Sufi Schüler der MTO https://mto.org/de/
Koordination und Moderation: Chasan Leah Frey-Rabine https://www.youtube.com/watch?v=wwisSca87eg&t=5871s bis Minute 1:38:00
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Kinder aus den Krisengebieten der Welt malen die Gotteshäuser der Anderen ohne Angst vor dem Fremden, ohne Vorurteile, ohne Hass. Am 21. September waren die Bilder dieser Kinder in den Römerhallen zu sehen. Frankfurter Schülerinnen und Schüler trugen mit besonderen Modellen zu dieser Ausstellung bei. Die Liebig-Schule, das Gymnasium Nord und die Hostato-Schule beteiligten sich mit ihrer Version eines Hauses der Religionen für Frankfurt. Die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Gesellschaft Frankfurt, die eigentlich zu Wettbewerb aufgerufen hatte, konnte sich angesichts der innovativen dialogorientierten Ideen bei allen Modellen, nur schwer für einen Sieger entscheiden. Am Ende erhielten alle einen Abrahamspokal und eine Belohnung für die große Mühe. Die hessische Ministerin für Soziales, Integration, Jugend und Sport Heike Hofmann verlieh den Pokal. Ermöglicht wurde die Veranstaltung durch die finanzielle Unterstützung der Bethe-Stiftung und der Stadt Frankfurt. Kooperationspartner waren archEtrans e.V., GCJZ Frankfurt, die Evangelische Kirche Frankfurt und Offenbach und die Initiative 9. November 1938. Schirmherr der Veranstaltung war Oberbürgermeister Mike Josef.





